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"Effektive Mikroorganismen" in der Kosmetik

07.06.2010
Gastautor
Effektive Mikroorganismen
Quelle: Rainer Sturm, Pixelio.de

Der Begriff „Effektive Mikroorganismen“ ist bislang abseits der Fachwelt noch wenig bekannt, doch das könnte sich in näherer Zukunft sehr rasch ändern. Mittlerweile gibt es einige Unternehmen die sich diese Technik und die positive Wirkung der effektiven Mikroorganismen zu Nutze machen. Um aber auch dem Rest der Gesellschaft diese Wissenschaft – welche sehr oft unter der Abkürzung EM aufscheint – ein wenig näher zu bringen, soll an dieser Stelle die Grundidee einmal geschildert werden.

Zuerst einmal, woher kommt die EM-Technik überhaupt? Der Begriff schien erstmals in den 70er Jahren auf, wo ein japanischer Wissenschaftler die effektiven Mikroorganismen ins Leben rief. Dieser Japaner entdeckt im Zuge seiner Forschungen, dass eine bestimmte Kombination aus zirka 80 verschiedenen Mikroorganismen – auch Mikroben genannt – eine besondere Wirkung erzeugt. Diese Mikroben, die unter anderem auch eine Vielzahl von Enzymen und Vitaminen beinhalten, können einen Fäulnisprozess positiv beeinflussen, was nichts anderes heißt als dass der Prozess entweder verlangsamt oder sogar gestoppt wird. Ein organischer Stoff, welcher gerade am verfaulen ist, kann also durch die Anreicherung mit EM wieder zu „neuem Leben“ erweckt werden. Und dies macht sich der Mensch nun in den unterschiedlichsten Bereichen, wie beispielsweise der Lebensmittelindustrie, der Gartenbewirtschaftung, der Tiernahrungsindustrie und auch der Kosmetik-Branche zu Nutze.

Um die Grundidee der effektiven Mikroorganismen im Grundlegenden zu verstehen ist es weiters wichtig, die Unterscheidung der verschiedenen Mikroben zu kennen. Die Theorie besagt, dass es grundsätzlich 3 verschiedene Arten von Mikroorganismen gibt. Dies sind einerseits die positiven oder regenerativen Mikroorganismen, welche einen Stoff aufbauen bzw. regenerieren können. Andererseits gibt es die negativen, also degenerativen Mikroben. Diese haben genau die umgekehrte also eine abbauende Wirkung. Schließlich und endlich gibt es noch eine dritte Gruppe, die als opportunistische Mikroorganismen bekannt ist. Diese haben alleinstehend keine spezielle Wirkung. In Kombination aber mit anderen positiven und negativen Mikroben entwickeln sie entweder eine aufbauende oder abbauende Wirkung. Dies ist abhängig davon, welche Mikroorganismen jeweils in der Überzahl sind, entweder die positiven oder die negativen.

Dieser Artikel wurde von Gastautorin Julia Hauser, http://www.multikraft.com/ zur Verfügung gestellt

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