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Stress vermeiden

03.08.2008
Gastautor
Stress und Zeitdruck - Foto: Bruno, aboutpixel.de

Stress vermeiden



Wachsende Anforderungen im Beruf, in der Freizeit, im Alltag, Lärm, sogar Hitze oder Kälte können Stress auslösen. Wie stark dieser Stress empfunden wird, ist individuell verschieden. Da Dauerstress krank macht, ist es wichtig, dass Stress abgebaut, besser noch vermieden wird. Sonst können Körper, Seele und Geist leiden.

Stress – was ihn auslöst



Leistungsdruck, Termindruck, Überforderung, Angst um den Job, Freizeitstress, Befürchtungen, zu hohe Erwartungen, Lärm, Hitze, Kälte, Schlafentzug, eine Situation nicht unter Kontrolle zu haben, Konflikte, Sucht, Zwänge – die Liste der Stressauslöser, so genannte Stressoren, ist lang. Da Situationen subjektiv empfunden werden, ist das Stressempfinden individuell verschieden. Wichtig ist, dass Stress abgebaut, besser noch vorgebeugt wird, da sich Dauerstress auf die Gesundheit auswirkt und Körper, Geist und Seele beeinträchtigen kann.

Die Folgen von Stress



So mancher läuft erst unter Druck auf Hochtouren, während andere schon allein bei dem Gedanken daran in Panik ausbrechen. Kurzfristig kann Stress durchaus stimulierend wirken: der Blutzuckerspiegel wird erhöht, Herzschlag, Atmung und Blutdruck steigen. Dauerstress kann jedoch die Gesundheit schädigen. Im Blut können Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol ansteigen. Ist dieses längerfristig der Fall, können die Blutgefäße geschädigt werden. Muskelverspannung, Rücken- und Kopfschmerzen können weitere Folgen von Stress sein. Weiterhin können Tinitus, Übelkeit, Sodbrennen, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen sogar Magengeschwüre, Herz-/Kreislauf-Erkrankungen auftreten. Bei vielen Menschen zeigt sich bei Stress an der Haut: Allergien und Hautausschlag treten auf.

Stimmungsschwankungen, Unzufriedenheit, Depressionen, Ängste, erhöhte Reizbarkeit, das Gefühl überfordert zu sein, können seelische Folgen von Stress sein. Daneben kann die Konzentrationsfähigkeit sinken, Vergesslichkeit zunehmen.

Stress vermeiden



Da Stress subjektiv empfunden wird, kann es keine allgemeingültige Lösung zur Stressvermeidung geben. Jeder muss selbst herausfinden, was entspannend wirkt. Yoga, Meditation, Entspannungsübungen, Atemtherapie, Sport, Spazierengehen, lesen, Musik hören, malen etc. können daher nur Beispiele sein. Zuallererst gilt es, die Ursache des Stresses herauszufinden, um dann gezielt Stress zu vermeiden. Es mag notwendig sein, Arbeiten zu delegieren, Grenzen zu setzen und auch öfter einmal „Nein“ zu sagen. Tun Sie es. Überwinden Sie Ängste und Unsicherheiten, und Sie können neue Freiheiten gewinnen und gelassener werden.

Weniger Stress, mehr Lebensqualität



Mitunter ist es sogar notwendig, über den eigenen Schatten zu springen und Hilfe anzunehmen – von Ärzten, Beratungsstellen, Freunden etc. Machen Sie es. Lösen Sie alte Verhaltungsmuster auf. Stress können Sie nur selbst abbauen; auf die Art, die für Sie geeignet ist. Es lohnt sich! Es ist Ihr Leben. Werfen Sie also den Ballast und so viel wie möglich von dem über Bord, was bei Ihnen Stress auslöst, damit Sie Ihr Leben auch genießen können.


Text von Dominique K. Dethlefs dkd-text.de

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