< Fußpflege bei der Kosmetikerin
Jeder will sich entspannen und wohl fühlen. Und so boomt der Markt für Wellnessprodukte. Ob Anzeigen oder Fernsehspots, die Werbung konkurriert um die Aufmerksamkeit aller, die nach Entspannung und Wohlgefühl streben. Doch wie viel Wellness ist in Wellnesstees, Wellnessduschölen, Wellnessjoghurts oder Wellnesskaugummis? Kann man Wellness tatsächlich trinken, essen, kauen oder anziehen? Kann man Wellness kaufen? Schön wär’s, wenn man einfach ein Wohlfühlkaugummi in den Mund schieben und so den Alltagsstress vergessen könnte. Die Welt wäre so wesentlich entspannter...
Zu sogenannten Wellnessprodukten zählen unter anderem kalorienreduzierte Nahrungsmittel, Müslis, verdauungsfördernde Joghurtprodukte, Wellnessduschöle, Wellness- und Entspannungstees, Fitnesscenter und natürlich Wellnesshotels. Sich etwas Gutes tun, fängt schon bei der Ernährung an. Doch dafür muss weder „Wellness“ noch „Wohlfühlen“ auf dem Etikett stehen. Sonst wäre die Banane längst zur Wellnessbanane geworden. Obst, Salate, Gemüse, Vollkornprodukte sind ideale Nahrungsmittel für Gesundheitsbewusste. Wer nicht nur gesund isst, sondern sich auch noch regelmäßig bewegt, kommt einem Wohlbefinden schon recht nahe. Eine Mitgliedschaft im Fitnesscenter lohnt sich allerdings nur, wenn man mehrmals in der Woche trainiert.
Längst wird der nach Entspannung strebende Kunde nicht nur in Parfümerien fündig: Inzwischen bieten Drogerieketten günstige Wellnessduschöle an. Aber aufgepasst: Da sich die Nase relativ schnell an Düfte gewöhnt, gilt es, nicht nur beim Lieblingsduschöl zu bleiben.
Was aber nutzen gesunde Produkte und regelmäßig sportliche Betätigung, wenn der Stress im Job und im Alltag überhand nimmt? Richtig. Gar nichts. Da kann man auch noch so viel Geld für Wellnessprodukte ausgeben. Es kommt auf die Balance zwischen Körper, Geist und Seele an. Spaziergänge in der Natur bringen wesentlich mehr als das Kauen eines Wohlfühlkaugummis. Kraft kann auch in Meditationen getankt werden – aber darauf muss man sich einlassen können. Ein Versuch ist es allemal wert.
Jeder Einzelne möchte immer älter werden – aber nicht so aussehen. Verständlich. Und ein jeder möchte ein großes Maß an Wohlbefinden. Auch das ist verständlich. Doch Wellness ist kein Begriff der heutigen Zeit. Geprägt wurde er bereits in den 50er Jahren. Damals wie heute ist Eigenverantwortung der erste Schritt zu mehr Wellness. Alles Wellnessprodukte und Beautyprodukte bringen nichts, wenn kein Weg gefunden wird, um Stress auszugleichen. Insofern sollten Konsumenten den Werbeversprechen von „Wohlgefühl“, „Freude“ und „Balance“ widerstehen und sich stattdessen lieber fragen: „Was kann ich tun, damit es mir besser geht?“ Und dann heißt es selbstverständlich: machen!
Text von Dominique K. Dethlefs dkd-text.de
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Wellnessprodukte
04.06.2008
Kann man Wellness kaufen?
Jeder will sich entspannen und wohl fühlen. Und so boomt der Markt für Wellnessprodukte. Ob Anzeigen oder Fernsehspots, die Werbung konkurriert um die Aufmerksamkeit aller, die nach Entspannung und Wohlgefühl streben. Doch wie viel Wellness ist in Wellnesstees, Wellnessduschölen, Wellnessjoghurts oder Wellnesskaugummis? Kann man Wellness tatsächlich trinken, essen, kauen oder anziehen? Kann man Wellness kaufen? Schön wär’s, wenn man einfach ein Wohlfühlkaugummi in den Mund schieben und so den Alltagsstress vergessen könnte. Die Welt wäre so wesentlich entspannter...
Wellnessprodukte von billig bis teuer
Zu sogenannten Wellnessprodukten zählen unter anderem kalorienreduzierte Nahrungsmittel, Müslis, verdauungsfördernde Joghurtprodukte, Wellnessduschöle, Wellness- und Entspannungstees, Fitnesscenter und natürlich Wellnesshotels. Sich etwas Gutes tun, fängt schon bei der Ernährung an. Doch dafür muss weder „Wellness“ noch „Wohlfühlen“ auf dem Etikett stehen. Sonst wäre die Banane längst zur Wellnessbanane geworden. Obst, Salate, Gemüse, Vollkornprodukte sind ideale Nahrungsmittel für Gesundheitsbewusste. Wer nicht nur gesund isst, sondern sich auch noch regelmäßig bewegt, kommt einem Wohlbefinden schon recht nahe. Eine Mitgliedschaft im Fitnesscenter lohnt sich allerdings nur, wenn man mehrmals in der Woche trainiert.
Längst wird der nach Entspannung strebende Kunde nicht nur in Parfümerien fündig: Inzwischen bieten Drogerieketten günstige Wellnessduschöle an. Aber aufgepasst: Da sich die Nase relativ schnell an Düfte gewöhnt, gilt es, nicht nur beim Lieblingsduschöl zu bleiben.
Wellnessprodukte rund um Entspannung und Wohlgefühl
Was aber nutzen gesunde Produkte und regelmäßig sportliche Betätigung, wenn der Stress im Job und im Alltag überhand nimmt? Richtig. Gar nichts. Da kann man auch noch so viel Geld für Wellnessprodukte ausgeben. Es kommt auf die Balance zwischen Körper, Geist und Seele an. Spaziergänge in der Natur bringen wesentlich mehr als das Kauen eines Wohlfühlkaugummis. Kraft kann auch in Meditationen getankt werden – aber darauf muss man sich einlassen können. Ein Versuch ist es allemal wert.
Die Versprechen von Wellness und Beauty
Jeder Einzelne möchte immer älter werden – aber nicht so aussehen. Verständlich. Und ein jeder möchte ein großes Maß an Wohlbefinden. Auch das ist verständlich. Doch Wellness ist kein Begriff der heutigen Zeit. Geprägt wurde er bereits in den 50er Jahren. Damals wie heute ist Eigenverantwortung der erste Schritt zu mehr Wellness. Alles Wellnessprodukte und Beautyprodukte bringen nichts, wenn kein Weg gefunden wird, um Stress auszugleichen. Insofern sollten Konsumenten den Werbeversprechen von „Wohlgefühl“, „Freude“ und „Balance“ widerstehen und sich stattdessen lieber fragen: „Was kann ich tun, damit es mir besser geht?“ Und dann heißt es selbstverständlich: machen!
Text von Dominique K. Dethlefs dkd-text.de
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